Nach einem 56:47-Finalsieg gegen den Nürnberger Basketball Club sichert sich die älteste Jugendmannschaft des TSV Breitengüßbach in Kaufbeuren den Titel. 

 

Die lange Anreise in den Knochen steckend, gestaltete sich der Beginn der ersten Partie gegen den oberbayerischen Vizemeister TSV Neuötting sehr zäh. Die Partie war bis zur Halbzeit ausgeglichen und man lag dennoch mit 29:25 in Führung. Die Pausenansprache von Headcoach Timo Fuchs zeigte Wirkung und durch aggressive Verteidigung konnte sich die TSV-Truppe sechs Minuten vor dem Ende vorentscheidend absetzen. Vor allem der flexible Power Forward Tobias Assel zeigte mit 15 Punkten eine seiner besten Saisonleistungen, weshalb Breitengüßbach mit 55:36 als Sieger vom Feld ging.

Nach einer kurzen Pause ging es für die Gelbschwarzen mit dem zweiten Vorrundenspiel gegen den Meister aus der Oberpfalz, DJK Neustadt/Waldnaab. Die müden Beine der  ersten Partie machten sich in der Güßbacher Offensive bis zum Ende der ersten Halbzeit deutlich bemerkbar. So lag man nach dem ersten Viertel sogar mit 11:15 zurück, erkämpfte sich angeführt von Kapitän Chris Boy, der fünf Dreier erzielte, bis zur Halbzeit ein 27:27-Unentschieden. Durch die tiefe Bank konnten sich die Oberfranken in der zweiten Halbzeit langsam aber stetig absetzen, wodurch man am Ende mit 50:43 als Gewinner feststand. Dadurch qualifizierten sich die TSV-Basketballer als Gruppensieger für das Halbfinale am Sonntag, in dem TS Jahn München wartete.

Gegen die Mannschaft aus der Landeshauptstadt agierte Breitengüßbach von Beginn an hellwach und konzentriert, was sich sofort auf der Anzeigetafel bemerkbar machte. Der extra angereiste Aufbauspieler Matthew Will und der überragende Center Henning Nieslon sorgten dafür, dass man zur Halbzeit eine beruhigende 33:16-Führung in der Tasche hatte. Zu Beginn des dritten Viertels stellte der oberbayerische Meister seine Verteidigung um und agierte nun mit einer aggressiven Halbfeldpresse. Durch einen 8:0-Lauf der Münchner kamen diese wieder auf elf Punkte heran und damit zurück ins Spiel. Doch die jungen Breitengüßbacher behielten im Schlussabschnitt die Nerven und brachten den Vorsprung über die Zeit, sodass man am Ende mit 49:37 gewann und in das Endspiel gegen den Nürnberger Basketball Club einzog.

Sowohl Nürnberg als auch München traten jeweils mit vier NBBL-Spielern an, während Güßbachs U20 keine U19-Bundesliga-Spieler mit an Bord hatte.

Im Finale starteten beide Mannschaften sehr nervös und niemand konnte sich entscheidend absetzen. Dementsprechend stand es zur Halbzeit 25:23 für die Oberfranken. Angeführt von Matthew Will, Philipp Kwasniak und Marcel Pflaum starteten die Güßbacher mit einen 10:0-Run ins dritte Viertel. Dieser Vorsprung schmolz bis zum Viertelende allerdings wieder auf 40:34. Im Schlussabschnitt merkte man beiden Mannschaften an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten und es kam zu einem offenen Schlagabtausch. Diesen gewannen die Jungs von Headcoach Timo Fuchs mit 56:47 und wurden durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit hervorragender Defense verdient bayerischer U20-Meister. Da alle Breitengüßbacher U20-Spieler bereits im Herrenbereich von Regionalliga bis Bezirksklasse eingesetzt werden, trägt das Jugendkonzept des TSV Früchte.

   

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