Sportberichte Männer

 

WM 2017 in Dettenheim

Robin Parkan vertritt sein Land und den TSV

Vom morgigen Freitag an (12.05. – 27.05.) findet in Dettenheim (BW) die Classic WM 2017 im Sportkegeln statt. Grund genug für uns auch den einzig vertretenen Spieler des TSV Breitengüßbach etwas mehr in den Vordergrund zu rücken. Denn Robin Parkan startet nach einer überragenden Bundesligasaison mit dem TSV nun auch im Dress der tschechischen Nationalmannschaft zusammen mit weiteren gestandenen Bundesligaprofis wie Radek Hejhal, Jan Bina, (beide Straubing), Jaroslav Hazva (Staffelstein), Miroslav Jelinek (Bamberg) und dem frisch gebackenen Aufsteiger Milan Svoboda aus Raindorf!

 

 

Wir haben Robin kurz vor der WM interviewt und geben euch gerne einen kleinen Einblick:

Frage:
Wie blickst du auf die abgelaufene Saison mit dem TSV zurück und in wie fern waren letztendlich deine starken Leistungen hier bei uns ausschlaggebend für die WM Teilnahme?

Antwort:
Die abgelaufene Saison war für mich persönlich sehr erfolgreich, die Mannschaft hat hervorragend harmoniert und mich super aufgenommen. Dadurch habe ich mich sehr wohl gefühlt und wahrscheinlich die bisher beste Saison meiner Karriere gespielt, was am Ende dann eben auch ausschlaggebend für die WM Nominierung war!

Frage:
Wann hast du von der Nominierung erfahren und hast du überhaupt damit gerechnet?

Antwort:
Anfang April hatte wir noch ein Vorbereitungscamp bei dem ich dabei sein durfte und eine Woche später hat mich unser Trainer informiert, dass ich teilnehmen werde! Wirklich damit gerechnet habe ich erst nicht, zwar habe ich schon gedacht, dass ich zu den Top 10 in Tschechien gehören könnte, dass es nun unter die 8 Besten gereicht hat ist einfach nur super!

Frage:
Anhand der Bilder sehen wir, dass dies nicht deine erste WM sein wird! Wo wurden denn die Bilder gemacht und was waren deine größten persönlichen Erfolge bisher bzw. auch mit der Nationalmannschaft?

Antwort:
Die Bilder stammen von der WM 2011 in Sarajevo als wir mit den Männern die Bronzemedaille geholt haben, zuvor war ich in der Jugend (U18) schon einmal und bei den U23 Junioren zweimal bei einer WM am Start. Insgesamt kamen dabei für mich jeweils einmal Gold, Silber und Bronze mit der Mannschaft heraus, was somit auch die größten internationalen Erfolge darstellt.

Letzte Frage:
Welches Ziel habt ihr euch für die diesjährige WM gesteckt und wer sind für dich die Favoriten auf den Titel in Dettenheim?

Antwort:
Unser Ziel ist natürlich eine Medaille, auch wenn dass richtig schwer werden wird. Es kann passieren, dass wir bereits im Viertelfinale auf den Gastgeber Deutschland treffen könnten, Sie zählen für mich auch zu einem der Favoriten, einmal wegen dem heimischen Publikum und schließlich ist auch die deutsche Bundesliga die stärkste der Welt! Daneben natürlich ganz klar der Titelverteidiger aus Serbien um Ausnahmespieler Vilmos Zavarko...

 

Vielen dank Robin für das tolle Gespräch,

viel Erfolg und Gut Holz bei der WM !!!

Das Interview führte Tobias Stark (TSV Kapitän)

 

 

Unentschieden zum Saisonabschluss

Der TSV Breitengüßbach verpasst zum Abschluss der Bundesligasaison 16/17 zwar den Sprung auf den 7. Tabellenrang, beendet die Saison aber weit weg von allen Abstiegsgefahren! Beim leistungsgerechten Unentschieden gegen AD Straubing erzielten die Hausherren mit 3711:3695 zwar mehr Kegel im Gesamtergebnis, mussten aber insgesamt vier MP in den direkten Duellen verloren geben. Dabei begann die leistungsstarke Partie noch sehr vielversprechend und fulminant für den TSV...

Heimkapitän Tobias Stark und Mario Nüßlein wollten frühzeitig dafür sorgen, dass man mit einem abschließenden Heimerfolg noch die Verbesserung in der Tabelle schaffen würde und dies gelang den Beiden auch in beeindruckender Manier. Der Mannschaftsführer hatte aus dem letzten Heimspiel noch etwas gut zu machen und zeigte seine beste Saisonleistung. Über die Durchgänge von 176, 158, 156 und 166 erspielte er sich phantastische 656 Kegel und holte gegen seinen Kontrahenten Rupert Atzberger (551) bei klaren 4:0 SP auch noch 105 Kegel Vorsprung heraus! Mario Nüßlein setzte dem Ganzen noch einen Drauf und avancierte erneut zum Tagesbesten TSVler. Über 167, 164, 161 und einer abschließenden 182er Schlussbahn brachte er seine überragende Leistung erneut auf ein Weltklasseresultat von 674 Kegeln! Auch hier hatte sein Duellpartner Florian Hartl mit 565 Kegeln sehr deutlich das Nachsehen, denn mit 109 Kegeln Differenz und 0:4 SP war auch er chancenlos gegen die beeindruckende Dominanz der Güßbacher Startgruppe (1330).

Mit einem Vorsprung von 214 Kegeln bei zwei MP und 8:0 SP war der Traumstart der Hausherren mehr als geglückt und nun wollten Christoph Kaiser und Robin Parkan nahtlos daran anknüpfen. Doch trotz oder gerade wegen des enormen Rückstandes zeigten die Straubinger mit Armin Hoffmann und Marcus Gerdau nun wahre Moral und eine enorme Gegenwehr. Die Chancen auf einen Duellerfolg hatte hierbei nur der junge Güßbacher, der nach ausgeglichenen Bahnen (148,152,153) zwar 1:2 zurück lag, jedoch Hoffmann (+25) noch in Reichweite sah. Leider konnte er die Fehler von Hoffmann im letzten Abräumen nicht komplett für sich nutzen, er kam zwar mit seinen guten 609 Kegeln noch etwas näher heran, der Punkt blieb jedoch mit 620 Kegeln beim ehemaligen Landshuter. Eine fulminante Partie lieferte derweil Marcus Gerdau im Dress der Weiß-Blauen gegen Robin Parkan ab. Dass der Tscheche im TSV Trikot nach einer 178er Schlussbahn und insgesamt starken 625 Kegeln dennoch mit 0:4 unterlag, war an diesem Nachmittag der Weltklasseleistung des Straubingers geschuldet. Über 160, 171, 166 und einer 186er Schlussbahn leuchteten am Ende sagenhafte 683 Kegel auf dem Totalisator in den Frankenstuben für den „Spieler des Spieltags“ in allen Bundesligen!

Der Ausgleich nach MP war den Gästen zwar in überzeugender Art und Weise geglückt, jedoch nahmen die Güßbacher weiterhin 145 Überholz mit in das große Saisonfinale, in dem Albert Kirizsan und Melvin Rohn noch den einen notwendigen Punktgewinn zum Heimerfolg einfahren sollten. Doch angespornt von ihrer Glanzleistung in der Mittelgruppe stemmten sich nun auch die beiden Tschechen der Straubinger Jan Bina und Michael Jirous vehement gegen die Niederlage und wollten mit zwei weiteren Duellerfolgen doch noch das Unentschieden für die Gäste retten! Doch nachdem Beide TSVler nicht ihren besten Tag erwischten, rückte ein erhoffter Sieg der Gastgeber mit jedem Satz in weitere Ferne. Zu formstark agierten auch hier die Niederbayern mit ihrer beeindruckenden und kämpferischen Moral. Nachdem Kirizsan bei 578 und Rohn bei 569 Kegeln hängen blieben, musste der TSV am Ende der Partie sogar noch um das Unentschieden bangen. Denn Bina (633) und Jirous (643) holten vor allem im Abräumen unfassbare 118 Kegel auf und so fehlten den aufopferungsvoll spielenden Gästen am Ende nur noch 16 Kegel für ein Comeback, dass der TSV sich nach diesem Start wohl nicht mehr hätte träumen lassen! Die Zuschauer waren zum Abschluss der Saison also voll auf ihre Kosten gekommen und sahen ein würdiges Bundesligaduell, in dem man sich letztendlich leistungsgerecht und freundschaftlich mit einem 4:4 Unentschieden trennte...

 

Spielstatistik:

TSV Breitengüßbach AD Straubing SP Kegel MP
         
Tobias Stark Rupert Atzberger 4 : 0 656 : 551 1:0
Mario Nüßlein Florian Hartl   4 : 0 674 : 565 2:0
Christoph Kaiser Armin Hoffmann 2:2 609 : 620 2:1
Robin Parkan  Marcus Gerdau 0:4 625 : 683 2:2
Albert Kirizsan Jan Bina 1:3 578 : 633 2:3
Melvin Rohn Michael Jirous 0:4 569 : 643 2:4
         
GESAMT:       13,5 : 11,5
3711 : 3695 4 : 4

 

 

Knapper Auswärtserfolg in Thüringen

Die Sportkegler des TSV Breitengüßbach setzen auch am vorletzten Spieltag ihre kleine Erfolgsserie der Rückrunde fort und schlagen den ESV Lok Rudolstadt auf heimischer Anlage mit 5:3. Zwar hatten die Oberfranken ebenfalls mit den Tücken der Bahn zu kämpfen, womit die großen Zahlen beim 3437:3422 Erfolg ausblieben, die heimischen Zuschauer dafür jedoch ein emotionales und spannendes letztes Heimspiel ihrer Mannschaft in der 1. Liga erleben durften...

„Wir haben heute wieder erlebt, dass wir in den meisten Phasen des Spieles sehr gut mithalten können, jedoch haben wir es wieder nicht geschafft die Punkte am Ende in Rudolstadt zu behalten. Dies war in unserer Premierensaison zu häufig der Fall und so ist es am Ende auch die logische Konsequenz, dass wir uns leider nach einem Jahr schon wieder aus der Liga verabschieden müssen!“ so Heimkapitän Felix Gießler nach dem Spiel.

Von Spielbeginn an wollte der TSV sofort Druck auf die Gastgeber ausüben, da man davon ausgehen musste, dass die Thüringer ihr vorerst letztes Erstligaheimspiel mit Elan und viel Motivation angehen würden. Lars Bliesath, der nach dem Spiel auf Grund eines Vereinswechsels noch würdig verabschiedet wurde, bekam daher den aktuell stärksten TSVler Mario Nüßlein entgegengestellt, der auch an diesem Tag erneut seine Klasse unter Beweis stellte. Bis auf einen kleinen „Schönheitsfehler“ auf der zweiten Bahn (133) gönnte er dem Rudolstädter keinen erfolgreichen Abschied und setzte bereits früh in der Partie mit 612:557 Kegeln den Partiebestwert! Nebenan hatte Markus Löhnert etwas mehr Sorgen gegen Gregor Kunstmann, dies lag jedoch überwiegend an ungewohnten Fehlern des Güßbachers, der sich damit selbst das Leben schwer machte. Durch eine kämpferische Leistung auf der letzten Bahn schaffte Löhnert erneut das Kunststück, sich im äußerst spannenden Duell mit 3:1 durchzusetzen obwohl er am Ende mit 569:570 denkbar knapp das Nachsehen hatte.

Die 2:0 Führung sollte den Gästen in der Mittelpaarung eigentlich weiteren Aufwind verschaffen, doch gerade der zuletzt so formstarke Robin Parkan hatte Schwierigkeiten richtig in die Partie zu finden und geriet bei 267:290 sofort mit 0:2 gegen den Jugendnationalspieler Daniel Barth ins Hintertreffen. Der Knoten platzte auf der dritten Bahn, als er sich dann mit sehenswerten 164:137 klar durch setzte und somit die Chance auf den MP offen hielt. Im Schlussdurchgang nutzte Barth dann wieder seinen Heimvorteil und profitierte von einem Fehler des Tschechen im Abräumen, was den 151:146 Erfolg für die Hausherren und bei 578:577 Kegeln somit den ersten MP für die Thüringer einbrachte. Der Punktgewinn von Christoph Kaiser gegen Thomas Kerntopf schien nach einer sehr guten Serie über 149, 145 und 147 bei einer 2:1 Führung nur noch reine Formsache, doch Kaiser hatte nun sichtlich Mühe auf Bahn 4 und sein Totalisator blieb somit bei 565 Kegeln stehen. Kerntopf versuchte mit abschließenden 146 Kegeln noch einmal alles für die Hausherren, am Ende fehlten ihm mit 561 Kegeln nur ein paar Holz zum weiteren Duellerfolg.

Der Vorsprung betrug für den TSV weiterhin 57 Kegel bei nun schon 3:1 MP, diesen sollten Albert Kirizsan und Melvin Rohn diesmal über die Ziellinie bringen, hatten jedoch mit Alexander Conrad und Heimkapitän Felix Gießler noch zwei starke Heimakteure vor der Brust und somit sollte den zahlreichen Zuschauern ein spannendes Finale bevorstehen. Bis auf den starken Gießler (161) hatten alle alle anderen Spieler einen eher mäßigen Start erwischt womit der Vorsprung des TSV weiter dahin schmolz. Kirizsan konnte Conrad bei 275:277 zur Halbzeit mit 1:1 im Griff halten, doch Rohn musste mit 271:311 den starken Mannschaftsführer der Hausherren auf 0:2 davon ziehen lassen. Vor der letzten Bahn blieben nur noch magere 6 Kegel Vorsprung und beide Güßbacher lagen zudem mit 1:2 SP zurück, womit die Rudolstädter klar das Momentum auf ihrer Seite hatten! Die beiden TSVler wehrten sich jedoch nach Kräften und brachten gemeinsam 293 Kegel zu Fall, welchen die Hausherren nur noch 284 Kegel entgegensetzen konnten. Zwar musste dabei sowohl Kirizsan mit 555:562 gegen Conrad, als auch Rohn mit 559:594 gegen Gießler dass Duell verloren geben und den 3:3 Ausgleich nach MP hinnehmen, das Gesamtergebnis retteten die Beiden jedoch mit 15 Kegeln Vorsprung und sorgten somit für den glücklichen 5:3 Auswärtserfolg!

 

Spielstatistik:

 

ESV Lok Rudolstadt TSV Breitengüßbach SP Kegel MP
         
Lars Bliesath   Mario Nüßlein 1 : 3 557 : 612 0 : 1
Gregor Kunstmann Markus Löhnert 1 : 3 570 : 569 0 : 2
Thomas Kerntopf Christoph Kaiser 2 : 2 561 : 565 0 : 3
Daniel Barth Robin Parkan  3 : 1 578 : 577 1 : 3
Alexander Conrad Albert Kirizsan 2 : 2 562 : 555 2 : 3
Felix Gießler Melvin Rohn   3 : 1 594 : 559 3 : 3
         
GESAMT:
  12 : 12 3422 : 3437 3 : 5

 

Revanche bringt den sicheren Klassenerhalt

 

Eine überzeugende Vorstellung bot der TSV Breitengüßbach am Wochenende gegen den KRC Kipfenberg. Der damalige Mitaufsteiger musste zwar dezimiert in den Frankenstuben auflaufen, hätte sich aber sicherlich auch in kompletter Montur bei einem Gesamtresultat von 3680:3406 Kegeln schwer getan. Mit dem 7:1 Heimerfolg über die Altmühltaler glückt den Oberfranken somit die Revanche und der endgültige Klassenerhalt im Kegeloberhaus!!!

Nachdem bekannt wurde, dass die Kipfenberger an diesem Spieltag auf drei Stammkräfte verzichten mussten, wollten die Hausherren von Beginn an für klare Verhältnisse in den Frankenstuben sorgen. Dies gelang vor allem einmal wieder Mario Nüßlein in überzeugender Manier. Sein erst 15-Jähriger Kontrahent Nico Guggenmos hielt die ersten Durchgänge noch bemerkenswert gut mit, bevor ihm die starke Serie des Güßbachers doch an die Substanz ging. Denn nach 311 Kegeln in der ersten Spielhälfte lies Nüßlein weitere 174 + 177 Kegel folgen und zauberte gleich zu Beginn der Partie eine Weltklasse Marke von 662 Kegeln auf die Anlage. Der TSV Kapitän Tobias Stark war nach seiner mäßigen Leistung derweil auch froh, dass Nüßlein einen starken Tag erwischt hatte, denn selbst haderte er viel zu oft über seine am Ende katastrophale Abräumleistung (167) und kam so nicht über verhaltenen 560 Gesamtkegel hinaus, was sein Kontrahent Christopher Kratz (600) prompt zu nutzen wusste!

In der Mittelpaarung sorgten dann Christoph Kaiser und Robin Parkan für die Vorentscheidung des Spielausgangs. Das Duell mit Jürgen Stahl entwickelte sich an diesem Tag als das Engste der Partie. Eine ausgeglichene Serie von 156/154 und 150 Kegeln brachte Kaiser die 2:1 Führung, doch der Kipfenberger versuchte im Schlussdurchgang die kleine Schwächephase noch einmal zu nutzen, mit 138:148 konnte der junge TSVler den Satzverlust jedoch verkraften, da er mit guten 598:591 im Gesamtergebnis noch Vorne blieb. Wieder einmal in bester Spiellaune präsentierte sich derweil Robin Parkan. Sein Gegenüber Matthias Haupt, der als weiterer Ersatzmann in die Bresche sprang, musste auf Bundesliganiveau schmerzvoll erleben, wie schnell man doch 100 Holz verlieren kann. Denn der Tscheche zeigte über 403 Volle und fehlerfreie 246 im Abräumen eine bärenstarke Leistung von 649 Kegeln und lies seinem Kontrahenten (549) damit nicht den Hauch einer Chance.

Die Führung war bei 3:1 MP mittlerweile auch im Gesamtergebnis auf ein uneinholbares Polster von 176 Kegeln angewachsen, sodass der Sieg vor den Schlussduellen nur noch reine Formsache war. Erfreulich war das Comeback von Markus Löhnert, der nach längerer Verletzungspause wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnte! Zwar musste er gleich einen 0:2 Satzrückstand gegen den Gästekapitän Mario Strauß hinnehmen, zeigte sich dann aber im zweiten Abschnitt in seiner typisch kämpferischen Art und Weise. Mit Durchgängen von 155:137 und 143:122 kämpfte er sich zurück, schraubte sein Ergebnis auf solide 583 Kegel und schaffte somit auch noch den Duellsieg über Strauß (555). Das Duell der ehemaligen Fürther Teamkollegen zwischen Melvin Rohn und Michael Schobert versprach nach verheißungsvollem Beginn von 155:153 ein packendes Duell, jedoch merkte man dem Kipfenberger Leistungsträger im weiteren Spielverlauf doch an, dass er mit der Ausgangslage vor und während des gesamten Spieles sichtlich unzufrieden war und dies durch seine eigene Leistung von schwachen 558 Kegeln wiederspiegelte! Dies soll jedoch die starke Vorstellung des jungen Güßbachers keinesfalls schmälern, denn dieser zeigte über weitere Durchgänge von 146/164 und 163 ebenfalls tollen Kegelsport, was ihm am Ende ein weiteres Spitzenergebnis von 628 Kegeln bescherte und somit den klaren 7:1 Heimerfolg zum nun auch rein rechnerisch sicheren Klassenerhalt im Oberhaus perfekt machte!!!

 

TSV Breitengüßbach KRC Kipfenberg SP Kegel  MP  
           
Tobias Stark Christopher Kratz 1 : 3 560 : 600 0:1  
Mario Nüßlein Nico Guggenmos 4 : 0 662 : 553 1:1  
Christoph Kaiser Jürgen Stahl 2 : 2 598 : 591 2:1  
Robin Parkan  Matthias Haupt 4 : 0 649 : 549 3:1  
Markus Löhnert Mario Strauß   2 : 2 583 : 555 4:1  
Melvin Rohn Michael Schobert 4 : 0 628 : 558 5:1  
GESAMT:                  17 : 7   3680 : 3406 7 : 1  

Victoria mit deutlichem Derbysieg

Fritzmann kratzt an 700 Kegel

Auch das heiß herbeigesehnte 4.VBSK-Derby zwischen dem SKC Victoria und dem TSV Breitengüßbach haben die Victoria-Kegler für sich entschieden. Mit einem 7:1 Sieg bei 3798:3510 Kegel setzte sich die Csanyi-Truppe am Ende doch deutlich durch. Beste Spieler im Derby waren Florian Fritzmann (Victoria) mit dem Weltklasseergebnis von 686 Kegel und Mario Nüßlein (Breitengüßbach) mit starken 646 Kegel. Ebenfalls zu überzeugen wussten Christian Wilke (643), Dominik Kunze (641), Nicolae Lupu (624) und Christian Jelitte (615). Durch diesen Sieg bleibt der SKC Victoria weiterhin voll im Rennen um Platz 2, wobei auch die Konkurrenten aus Schwabsberg (8:0 in Straubing) und Staffelstein (6:2 in Kipfenberg) ihre Spiele gewannen. Für den TSV aus Breitengüßbach sollte der Klassenerhalt in trockenen Tüchern sein, da man bei noch drei ausstehenden Plätzen sechs Punkte Vorsprung hat.

Im über 6-Bahnen ausgetragenen Derby setzten die Hausherren zum Start auf ihr bewährtes Trio um Florian Fritzmann, Christian Wilke und Nicolae Lupu. Die Güßbacher vertrauten auf Christoph Kaiser, Melvin Rohn und Mario Nüßlein. Vom Start weg sahen die Zuschauer guten Kegelsport geboten, wobei vor allem das Duell von Fritzmann gegen Kaiser mehr als hochklassig war. Der beste Heimspieler musste für den Satzgewinn schon 181 auf die Bahn zaubern, da ihn Kaiser mit 173 stark forderte. Und Fritzmann ließ nun nicht mehr locker ließ zwei weitere Bahnen mit 171 und 178 folgen, womit er nicht nur 3:0 in Sätzen führte, sondern auch der Siebenhunderter im Bereich des Möglichen lag, da er bereits 530 auf dem Totalisator hatte. Oberschenkelprobleme, die im 4.Satz auftraten, verhinderten aber das Traumresultat. Am Ende siegte Fritzmann mit 686:568 bei 4:0 SP. Parallel musste sich Christian Wilke nach gewonnenen 1.Satz (156:131) mächtig strecken, da Rohn mit 163:160 zum 1:1 ausglich und gut mithalten konnte. Erst das Abräumen im 3.Satz brachte Wilke auf die Siegesstrasse. Nach 106 in die Vollen folgten 63 im Abräumen, was ihm die 2:1 Führung mit 169:145 einbrachte. Auch im letzten Satz kämpfte Wilke Rohn nieder und siegte erneut mit 158:142 was am Ende zu 3:1 SP bei starken 643:581 führte. Deutlich schwerer tat sich Nicolae Lupu gegen Mario Nüßlein. Obwohl der Bamberg „Oldie“ den 1.Satz mit 149:142 gewann, musste er sich am Ende seinem jungen Kontrahenten geschlagen geben, da sich die Kugel des „Scharfschützen“ Nüßlein immer wieder mit Erfolg in die Gasse bohrte und mit Ergebnissen von 171, 181 und 152 belohnt wurde. Dies führte am Ende zu einem 3:1 nach Sätzen bei 646:624 Kegel für den jungen Güßbacher. Spielstand nach dem Starttrio war somit 2:1 für Bamberg bei einer Führung von 158 Kegeln.

Im Schlussabschnitt gab es dann die Duelle von Dominik Kunze gegen Albert Kirizsan, Julian Hess gegen Robin Parkan und Christian Jelitte gegen Gästekapitän Tobias Stark. Der angeschlagen ins Spiel gegangene Kirizsan hielt zu Beginn noch relativ gut gegen Kunze mit, obwohl dieser nach den Satzgewinnen von 159:149 und 166:147 mit 2:0 führte. Doch dann merkte man, dass „Berci“ nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Nach 82 Kugeln machte er für Michael Paulus die Bahn frei, was aber am 3:0 für Kunze nicht mehr änderte. Abschließende 164 von Kunze sorgten für das klare 4:0 gegen das Gästeduo. Erfreulich waren hier die starken 641 Kegel von Kunze. Ein enges Duell lieferten sich Hess und Parkan, wobei der Bamberger nach 158:156 und 151:144 mit 2:0 SP führte. Doch dann konnte Parkan mit 150:146 auf 2:1 verkürzen, womit der letzte Satz die Entscheidung bringen musste. Hier trennte man sich dann mit 134:134 unentschieden, womit der MP mit 2,5:1,5 SP bei 589:584 an den SKC Victoria ging. Im letzten Duell des Schlusstrios ging Jelitte gegen Stark nach engem Verlauf mit 1:0 in Führung (143:141). Stark jedoch glich postwendend mit 158:138 zum 1:1 aus und ging im Ergebnis in Führung. Doch dies ließ sich Jelitte im Bamberg Dress nicht gefallen und konterte mit 152:144 erfolgreich und ging seinerseits mit 2:1 in Führung. Vom Satzsieg beflügelt spielte Jelitte nun 112 in die Vollen und hielt Stark auf Abstand. Nach dem er auch im Abräumen Vorteile besaß sicherte er sich auch den letzten Satz mit 172:146 und holte sich letztlich verdient den MP mit 3:1 SP und 615:589, wobei er gerade in der 2.Spielhälfte mit 334 Kegel zu überzeugen wusste. Dies führte letztendlich zum verdienten 7:1 Derbysieg und zwei weiteren Punkte des favorisierten SKC Victoria gegen den TSV Breitengüßbach.

 

SKC Victoria Bbg. TSV Breitengüßbach SP Kegel MP  
           
Fritzmann Kaiser            4 : 0 686 : 568 1 : 0  
Wilke Rohn  3 : 1 643 : 581 2 : 0  
Lupu Nüßlein 1 : 3 624 : 646 2 : 1  
Kunze            Kirizsan/ Paulus      4 : 0 641 : 542 3 : 1  
Hess Parkan 2,5 : 1,5 589 : 584 4 : 1  
Jelitte Stark   3 : 1 615 : 589 5 : 1  
Gesamt           17,5 : 6,5 3798 : 3510 7 : 1  

 

 

Ergebnisse und Tabelle vom 15.Spieltag:

 

Nach Traumstart geht dem TSV leider die Luft aus

In den Nachholspielen des 14. Spieltages der Bundesliga musste sich der TSV Breitengüßbach wie erwartet dem amtierenden deutschen Meister von Rot Weiß Zerbst mit 3584 zu 3825 Kegeln und 2:6 MP geschlagen geben. Nach der gleichzeitigen knappen Niederlage des SKC Victoria Bamberg im Derby beim SKC Staffelstein kann der Spitzenreiter nun bereits den Sekt zur erneuten Meisterschaftsfeier kalt stellen.

Zu Beginn der Partie war den Gästen aus Sachsen-Anhalt jedoch noch nicht zum feiern zu Mute. Denn die Duelle von Fabian Seitz gegen TSV Kapitän Tobias Stark und Mathias Weber gegen Mario Nüßlein sollten beide ein hartes Stück Arbeit für den Tabellenführer werden! Stark erwischte mit 147 Kegeln zwar einen vernünftigen Start, jedoch konnte Seitz (157) dies sofort zur Führung ausnutzen. Danach kam der Mannschaftsführer aber besser in die Partie, holte mit 158:145 den Ausgleich und setzte sich auch im dritten Satz mit 160:159 denkbar knapp durch. Das Nervenspiel begann nun im letzten Abräumen, wo keiner der Beiden die Schwächen des Gegners nutzen konnte. Zwar holte Seitz mit 142:140 noch den Ausgleich nach Sätzen, Stark konnte aber bei 605:603 den ersten MP für den TSV ins Ziel retten.
Auch das andere Duell gestaltete sich auf Augenhöhe. Nüßlein mit souveränen 168:153 musste ebenfalls umgehend den Konter mit 148:170 gegen Weber hinnehmen. Im dritten Satz verschaffte auch er sich mit 169:160 erneut den Vorteil bevor die Entscheidung auf der letzten Bahn fallen musste. Auch hier hielt er mit 156:152 den Gästeakteur in Schach und machte mit seinem 641:635 Kegeln und 3:1 SP den Traumstart mit zwei MP gegen den Meister perfekt!

Sichtlich etwas geschockt betraten die Zerbster Axel Schondelmaier und Uros Stoklas die Anlage in den Frankenstuben mit einem ungewohnten Rückstand. Thomas Kaiser, der für den verletzten Markus Löhnert zu seinem Bundesligadebüt antrat und Robin Parkan sollten nun den Vorsprung möglichst lange verteidigen. Die Bedenken des SKV Präsidenten Lothar Müller wurden größer als plötzlich Kaiser mit 144:134 gegen Schondelmaier begann und auch Parkan mit starken 172:154 den ersten Satz für sich verbuchte. Durch zwei unnötige Fehler verpasste es Kaiser sogar bei 140:148 auch noch den nächsten SP einzufahren und auch Parkan bekam trotz erneuten 160 Kegeln nun mehr Gegenwehr des Zerbster Legionärs (172). Nun platzte allerdings der Knoten bei den Rot Weißen, denn Schondelmaier legte eine sehenswerte Bahn von 184 Kegeln auf die Anlage und setzte sich uneinholbar gegen Kaiser (127) ab. Stoklas brauchte schon das nötige Quäntchen Glück um mit 162:161 ebenfalls das 2:1 für sich perfekt zu machen. Kaiser war der Rückschlag im dritten Satz anzumerken und am Ende musste er sich nach starkem Start mit 534:630 doch noch sehr deutlich geschlagen geben. Die Hoffnung keimte auf einen Duellerfolg von Parkan, der mit einer 166er Bahn und am Ende phantastischen 659 Kegeln alles dafür gab, an diesem Tag war aber noch einer besser, denn mit einer im Zerbster Team vielumjubelten 186er Schlussbahn, schraubte Stoklas sein Gesamtergebnis auf den Partiebestwert von 674 Kegeln zum 2:2 Ausgleich nach MP.

Die Partie war somit gedreht und bei 103 Überholz für eine der derzeit besten Mannschaften der Welt, standen die Chancen auf einen möglichen Punktgewinn vor dem Schlussdurchgang sehr gering. Trotzdem wollten Christoph Kaiser und Albert Kirizsan ihre Duelle möglichst lange offen gestalten. Der junge Güßbacher hatte gegen Timo Hoffmann jedoch einen sehr schweren Stand. Nach verhaltenen Startbahnen von 143+134 Kegeln musste er den Spielertrainer der Zerbster mit sehr starken 336 Kegeln zur Halbzeit bereits deutlich ziehen lassen. Zwar konnte er mit 152:148 zumindest einen SP erzielen, am Ende war er aber mit seiner schwachen Leistung von 557 Kegeln sichtlich unzufrieden und musste sich Hoffmann (633) ganz klar geschlagen geben. Kirizsan begann sein Duell mit 144:166 und machte mit 162:157 den Ausgleich mit solidem Start gegen Benedik perfekt. Durch kleine Unaufmerksamkeiten im dritten Abräumen verpasste er es allerdings mit 142:150 einen weiteren möglichen SP für den TSV einzufahren. Auf der Schlussbahn stellte Benedik dann mit 177:140 noch einmal seine Extraklasse unter Beweis, was ihm mit starken 650:588 Kegeln den klaren Duellerfolg über Kirizsan einbrachte. Da dem TSV ab Mitte der Partie deutlich die Luft ausging zeigte sich auch das Gesamtergebnis mit 3584:3825 bei der 2:6 Niederlage deutlicher wie es der Spielverlauf einige Zeit vermuten lies. Dennoch kann man stolz auf die gezeigte Leistung sein und sich nun bereits auf das kommende VBSK Bundesligaderby am kommenden Samstag beim SKC Victoria Bamberg freuen!

 

TSV Breitengüßbach SKV Rot Weiß Zerbst SP   Kegel   MP
             
Tobias Stark Fabian Seitz 2:2   605:603   1:0
Mario Nüßlein Mathias Weber 3:1   641:635   2:0
Thomas Kaiser Axel Schondelmaier   1:3   534:630   2:1
Robin Parkan  Uros Stoklas               1:3   659:674   2:2
Christoph Kaiser Timo Hoffmann 1:3   557:633   2:3
Albert Kirizsan Boris Benedik 1:3   588:650   2:4
GESAMT:       9 : 15
  3584 : 3825   2 : 6

SKC Nibelungen Lorsch vs TSV Breitengüßbach

Der TSV nutzt die Gunst der Stunde

Mit einem kuriosen 5:3 Auswärtserfolg aus Lorsch im Gepäck traten die Güßbacher Bundesligakegler am Samstag Abend die Heimreise an. Die Gäste bestätigten dadurch ihre weiterhin gute Form, auch wenn Sie von einem Totalausfall (488) der Hausherren profitierten. Das Gesamtresultat von 3547:3486 Holz hätte vor der Partie wohl niemand so erwartet, der Abstand zu den Abstiegsrängen beträgt nun schon sieben Punkte und in der Tabelle liegt nun Platz 7 in mehr als realistischer Reichweite (-1) für den TSV.

Zu Beginn des Spieles schickte der TSV Melvin Rohn und Kapitän Tobias Stark ins Rennen. Mit Thorsten Gutschalk und Holger Walter erwarteten Sie hier zwei erfahrene Akteure der Nibelungen. Rohn erwischte zwar eine gute erste Bahn (151) musste sich aber dennoch geschlagen geben, ehe er mit 152:148 knapp zum Ausgleich konterte. Die dritte Bahn sicherte sich wiederum Gutschalk mit 163:156 und setzte den jungen Güßbacher weiter unter Druck. Dieser zeigte sich aber kämpferisch von seiner besten Seite, rang seinen Kontrahenten mit 160:123 förmlich nieder und avancierte frühzeitig mit 619:591 Holz zum Partiebesten! Stark hingegen erwischte durch eine schwache Abräumleistung mit 134:161 Holz sofort einen Fehlstart in die Partie, doch der Mannschaftsführer zeigte sich davon wach gerüttelt und konnte das Duell über sehenswerte 168:157 und 159:134 nun mit 2:1 SP drehen. Die Entscheidung fiel auf der Schlussbahn, wo Stark mit weiteren 154 Holz seinem Teamkollegen mit einem Gesamtresultat von 615 Holz nur wenig nachstand. Leider kam der Lorscher mit abschließenden 166 Kegeln wieder beeindruckend zurück in die Partie und erspielte sich mit dem letzten Wurf und 618 Holz den wichtigen MP für die Hausherren.

Die Vorentscheidung der Partie sollte in der Mittelgruppe fallen. Hier startete Robin Parkan gegen Frank Gutschalk und Christoph Kaiser gegen Daniel Saal. Parkan kam gut aus den Startlöchern und setzte sich zweimal knapp mit 152:146 und 147:145 zur 2:0 Führung durch. Gutschalk schaffte jetzt jedoch mit 161:149 den Anschluss und setzte sich sogar im Gesamtresultat knapp in Front, sodass die Schlussbahn erneut entscheiden musste. Durch bessere Anwürfe im Abräumen konnte sich Parkan hier erneut mit 146:140 durchsetzten und behielt auch mit 594:592 knapp die Oberhand in seinem Duell. Kaiser startete mit guten 145 Holz, während sein Gegenüber nach den Vollen eine Verletzungspause einlegen musste. Zwar kam Saal noch einmal zurück ins Spiel und beendete die Bahn mit 119 Kegeln, wurde danach aber durch den erst 18-Jährigen Patrice Schiro ersetzt, der damit seine Feuertaufe in der 1. Bundesliga erleben durfte. Nach verhaltenen 115 Holz folgten 141 Kegel, die sogar zum Satzgewinn reichten, nach weiteren 113 Holz blieb das Ergebnis des Duos jedoch bei schwachen 488 Kegeln stehen. Kaiser musste wie erwähnt mit 136 Kegeln auf der dritten Bahn zwar einen SP abgeben, hatte aber ansonsten mit guten 578 Gesamtkegeln das Spiel im Griff und holte somit im Alleingang 90 Kegel in der Gesamtwertung heraus.

Mit 3:1 MP und einem komfortablen Polster von 117 Holz war der so erhoffte Auswärtserfolg für den TSV in greifbarer Nähe und auf Grund der ausstehenden Akteure mit Mario Nüßlein und Albert Kirizsan eigentlich nur noch reine Formsache. Doch die Schlussspieler der Nibelungen um Jurek Osinski und Andreas Dietz wollten natürlich versuchen noch für die fast unmögliche Wende zu sorgen. Vor allem Dietz machte gehörig Druck und startete mit 146:142 und 178:142 gegen Kirizsan, was die Hausherren wieder näher heran brachte. Nebenan verlief das Duell zwischen Osinski (286) und Nüßlein (283) jedoch auf Augenhöhe. Im dritten Satz holte Osinski mit 148:147 knapp die Bahn für sich und setzte sich dann im Schlussdurchgang mit 156:145 und über 590:575 gegen einen sichtlich unzufriedenen Nüßlein durch was den zweiten MP für die Hausherren zur Folge hatte. Nachdem sich Dietz im dritten Durchgang erneut mit 148:141 Holz durchsetzte war auch hier bereits mit 3:0 SP die Vorentscheidung um den dritten MP für die Lorscher gefallen. Kiriszan musste sich nach sehr konstantem Spiel diesmal am Ende mit 566 Holz zufrieden geben, dies reichte jedoch immer noch aus, um gegen Dietz (607) den Vorsprung von 61 Kegeln bei 3547:3486 Gesamtkegeln zum Auswärtserfolg in Lorsch über die Ziellinie zu retten!

 

SKC Nibelungen Lorsch TSV Breitengüßbach SP Kegel MP    
             
Thorsten Gutschalk Melvin Rohn 2:2 591:619 0:1    
Holger Walter            Tobias Stark 2:2 618:615 1:1    
Frank Gutschalk Robin Parkan 1:3 592:594 1:2    
D. Saal / P. Schiro Christoph Kaiser 1:3 488:578 1:3    
Jurek Osinski Mario Nüßlein 3:1 590:575 2:3    
Andreas Dietz Albert Kirizsan 3:1 607:566 3:3    
             
GESAMT:   12 : 12 3486 : 3547
3 : 5    

 

Sensationelle Aufholjagd leider nicht von Erfolg gekrönt

 

Fast wäre der nächste Favorit in den Frankenstuben gestrauchelt! Nachdem in der Vorwoche bereits Staffelstein nur einen Punkt aus Breitengüßbach entführen konnte, waren es nun die stark eingeschätzten Schwabsberger, die gerade noch mit einem blauen Auge davon kamen. Drei Kegel fehlten den Hausherren nach einer sehenswerten Aufholjagd und so ging der Sieg bei 3:5 MP und 3667:3670 Holz am Ende äußerst schmeichelhaft an die Gäste von der Ostalb.

In Nachbetracht fiel die Entscheidung zu Gunsten der Gäste bereits in der Startgruppe. Der TSV hatte sich nach dem Prestigeerfolg über Staffelstein viel vorgenommen, verpatzte aber den Beginn der Partie gehörig. Markus Löhnert fand die ersten beiden Bahnen keinerlei Zugriff auf sein Spiel und musste sich nach konstanten aber verhaltenen Durchgängen mit 265 Holz zufrieden geben. Der Gästekapitän Reiner Buschow nutzte dies sofort eiskalt aus und stellte mit seinem Traumstart (331) schon alle Weichen für den ersten MP. Beim Mannschaftsführer des TSV, Tobias Stark, war das Duell mit dem österreichischen Ausnahmetalent Philipp Vsetecka hingegen deutlich ausgeglichener. Nach 146:162 am Start konterte TSVler nervenstark mit 149:145 zum Ausgleich. Doch genau diese Cleverness fehlte ihm nun auf der dritten Bahn als er mit 147:154 den schon sicher scheinenden SP doch noch verschenkte. Davon beflügelt setzte Vsetecka mit 176:152 zum Endspurt und siegte klar mit 637:594 bei 3:1 SP gegen Stark. Löhnert spielte nach dem deutlichen Rückstand nun wesentlich lockerer und holte sich mit Bahnen von 157+158 sogar noch den Satzausgleich gegen Buschow, der allerdings auf starkem Niveau sein Spiel mit 635 Holz zu Ende brachte und somit den TSVler (580) klar in die Schranken verwies.

Ein 0:2 Rückstand nach MP und 98 Miese, waren alles andere als eine gute Ausgangslage gegen die international erfahrenen Gäste. Doch wie schon in der Vorwoche sollten Christoph Kaiser und Robin Parkan die Wende im Spiel einläuten. Der Youngster des TSV machte dies dann auch in beeindruckender Weise. Mit Bravour legte er über die Durchgänge 169/173/153/144 sein bisher bestes Saisonspiel auf die Anlage und lies somit dem Gästespieler Manuel Lallinger mit starken 639:603 nur einen Satzerfolg. Robin Parkan teilte sich währenddessen mit Ronald Endraß bei 152 Holz den 1. Satz. Danach sahen die begeisterten Zuschauer jedoch ungewohnte Schwächen im Spiel des Tschechen, der mit 128:144 etwas abreisen lassen musste. Endraß zeigte sich jetzt abgezockt und sicherte sich denkbar knapp mit 156:155 vorzeitig den MP gegen Parkan. Auch die Schlussbahn ging mit 162:152 an den Gästespieler, der mit 614:587 seine Mannschaft mit dem dritten MP klar auf Siegkurs hielt.

Weiterhin 89 Holz Rückstand schienen nun nahezu unmöglich, warteten mit Damir Cekovic und Nationalspieler Mathias Dirnberger im Schlussdurchgang keine Unbekannten auf das TSV Duo. Doch Albert Kirizsan und Mario Nüßlein hatten sich für den Nachmittag viel vorgenommen. Mit bärenstarken 177:161 Holz von Kirizsan und 169:156 Holz von Nüßlein begann die große Aufholjagd durchaus vielversprechend für die Hausherren. Einen kleinen Hänger vom Rumänen (140) nutzen die Gäste (149) zum Anschluss, aber Nüßlein blieb mit weiteren 161:144 und einem Halbzeitstand von 330:300 klar in der Spur, was den Rückstand auf 52 Kegel verringerte. Mit 156:149 und 150:146 behielten die beiden TSV Schlussleute erneut die Oberhand und die 41 Holz Rückstand schienen nach bisherigem Spielverlauf nicht mehr unmöglich. Nach weiteren 104:91 und 103:88 in die Vollen, schien das Momentum nun sogar mit „nur“ noch 13 Holz Rückstand auf Seiten der Hausherren. Jeder gute Anschub schien nun Gold wert zu sein und wurde frenetisch gefeiert. Alle Spieler behielten in der dramatischen Schlussphase die Nerven und kamen zum Ende noch einmal aufs Vollebild, wobei Nüßlein und Cekovic noch jeweils zwei Würfe mehr zu absolvieren hatten. Dirnberger (7) und Kirizsan (8) setzen ihren jeweils letzten Wurf souverän und nach Blick auf die Anzeigentafel musste für Nüßlein eigentlich schon die „9“ auf dem vorletzten Wurf fallen, jedoch blieb es bei einer „7“ die er anschließend noch abräumte. Alle Augen waren nun auf Cekovic gerichtet, der mit zwei Wurf noch einen lösbaren Rückstand von 5 Holz weg machen musste. Bereits mit dem Anwurf (6) machte er den knappen Aufwärtserfolg perfekt, der nach seinem letzten Wurf mit 3667:3670 Holz zu Buche stand. Die tollen Leistungen von Kirizsan mit 621:595 und Nüßlein mit 646:586 blieben am Ende leider nicht von Erfolg gekrönt und die Schwabsberger schnauften nach dieser dramatischen Schlussphase im Kampf um das Podium erst einmal gehörig durch...

 

TSV Breitengüßbach KC Schwabsberg SP Kegel MP    
             
Markus Löhnert Reiner Buschow 2 : 2 580 : 635 0 : 1    
Tobias Stark Philipp Vsetecka 1 : 3 594 : 637 0 : 2    
Christoph Kaiser Manuel Lallinger 3 : 1 639 : 603 1 : 2    
Robin Parkan Ronald Endraß 0,5 : 3,5 587 : 614 1 : 3    
Albert Kirizsan Damir Cekovic 3 : 1 621 : 595 2 : 3    
Mario Nüßlein Matthias Dirnberger 4 : 0 646 : 586 3 : 3    
             
GESAMT:   13,5 : 11,5
3667 : 3670 3 : 5    

TSV Breitengüßbach vs SKC Staffelstein

Bischoff rettet dem Favoriten einen Punkt

Im Oberfrankenderby gegen den SKC Staffelstein fehlten dem TSV Breitengüßbach nur 13 Kegel in der Gesamtwertung um den Heimerfolg gegen den Favoriten perfekt zu machen. Bei 3658:3671 trennten sich die Teams am Ende mit einem 4:4 Unentschieden. Dabei benötigte es für die Gäste schon eine Traumbahn (191) von Schlussspieler Florian Bischoff, der mit dem Tagesbestwert von 654 Holz noch einen Punkt für die Badstädter über die Ziellinie rettete...

Zu Beginn des Spiels hatte der Nachbar aus Staffelstein noch ganz klar die Vorteile auf seiner Seite. Den Markus Löhnert musste trotz soliden Starts (150) den SP hauchdünn gegen Jürgen Zeitler (151) abgeben. Nebenan musste Mario Nüßlein angeschlagen ins Spiel starten und kam nach verpatztem Start (116) gegen Nationalspieler Torsten Reiser (171) auch gleich gewaltig unter die Räder! Trotzdem kämpfte er sich mit einer tollen 169er Bahn zurück in das Duell, doch weil Reiser mit 161 Holz stark dagegen hielt und mit weiteren Durchgängen von 168+143 seine Extraklasse unter Beweis stellte, waren seine 643 Holz an diesem Tag eine Nummer zu groß für Nüßlein, der sein Spiel noch auf 569 Holz zu Ende brachte. Währendessen schaffte es Löhnert mit tollen 164:157 zum Ausgleich, ehe sich die beiden Kontrahenten mit 150 Holz die dritte Bahn teilten. In der entscheidenden Phase bewarte dann jedoch der Güßbacher den kühleren Kopf und setzte sich am Ende auch verdient mit 612:601 gegen Zeitler durch.

Der Rückstand betrug dennoch bereits 63 Holz in der Gesamtwertung, doch dann holte die Mittelpaarung des TSV zur großen Aufholjagd aus. Der junge Christoph Kaiser legte mit zwei sehenswerten Bahnen von 168+164 einen Traumstart (332) hin und hatte somit seinen ehemaligen Teamkollegen Zoltan Hergeth (284) sofort mit 2:0 SP fest im Griff. Die Gäste waren somit zu einem Wechsel gezwungen und brachten Cosmin Craciun. Diese zeigte aus Sicht der Heimmannschaft leider seine Wirkung, denn Kaiser verlor nun komplett den Faden in seinem bis dato sehenswerten Spiel. Der SKCler holte Holz für Holz auf, doch der Vorsprung von Kaiser war einfach zu groß, sodass er sich am Ende trotzdem mit 592:576 noch klar gegen das Duo der Badstädter durchsetzte, mit seinem Gesamtresultat aber nicht zufrieden sein konnte. Im Duell der beiden tschechischen Akteure begann Robin Parkan fulminant mit 172:143 gegen Jaroslav Hazva. Sein Landsmann in Diensten des SKC konterte jedoch stark mit 149:145 und 168:165 Holz und sicherte sich somit seinerseits trotz klarem Rückstand die 2:1 SP Führung. Da Parkan auch auf der Schlussbahn (168) weiterhin sein starkes Niveau beibehielt und Hazva (158) nur das Nachsehen blieb, war die Aufholjagd mit dem zweiten MP und dem Tagesbestwert des TSV bei sehr guten 650:618 perfekt!

Die Begegnung war mit 3:1 MP gedreht, dennoch nahmen die Gäste noch ein Polster von 15 Kegeln mit in die Schlussduelle. Dort avancierte nun Florian Bischoff zum Punktretter für den SKC Staffelstein, den gegen Melvin Rohn (160) startete der ehemalige Bamberger gleich mit einer sensationellen Bahn von 191 Holz und baute damit den Vorsprung weiter aus. Nachdem er auch noch die Folgebahn mit 158:145 gegen Rohn gewinnen konnte, war der nächste MP für die Gäste schon nur noch Formsache. Nebenan hielt aber Albert Kirizsan seinen Kontrahenten Jiri Vicha ebenfalls mit 149:135 und 158:149 in Schach und sorgte bereits auf der dritten Bahn mit 159:148 Holz für die Vorentscheidung im Duell und dem daraus schon sicher resultierenden Unentschieden für den TSV. Auch Rohn holte mit 155:142 weitere wichtige Kegel in der Gesamtwertung, über die nun auf der Schlussbahn die Entscheidung über Sieg oder Unentschieden fallen musste. Alle vier Akteure zeigten weiterhin guten Kegelsport. Kirizsan (154) gewann auch diesen Satz gegen Vicha (147) und setzte sich bei 620:579 klar mit 4:0 durch. Obwohl Rohn mit weiteren 155 Holz und einem Gesamtergebnis von 615 Kegeln ebenfalls alles für den Sieg gab, war es wiederum Bischoff vorbehalten mit abschließenden 163 Holz sein Resultat auf den Tagesbestwert von 654 Holz zu schrauben und somit am Ende dann auch die wichtigen 13 Kegel für sichtlich erleichterte Gäste aus Staffelstein über die Ziellinie zu retten. Dennoch bleibt ein wichtiger und verdienter Punktgewinn für den TSV Breitengüßbach, der Ihnen nun wiederum weitere Luft (+5 Tabellenpunkte) im Abstiegskampf gegen Rudolstadt und Erlangen verschafft hat.

 

TSV Breitengüßbach SKC Staffelstein SP Kegel MP
         
Markus Löhnert Jürgen Zeitler 2,5 : 1,5
612:601 1:0
Mario Nüßlein Torsten Reiser 1:3 569:643 1:1
Christoph Kaiser Hergeth / Craciun 2:2 592:579 2:1
Robin Parkan Jaroslav Hazva 2:2 650:618 3:1
Melvin Rohn   Florian Bischoff 1:3 615:654 3:2
Albert Kirizsan Jiri Vicha 4:0 620:579 4:2
GESAMT:   12,5 : 11,5 3658 : 3671 4 : 4

FSV Erlangen Bruck vs TSV Breitengüßbach

TSV gewinnt Nervenkrieg in Erlangen

Einen mehr als versöhnlichen Jahresabschluss 2016 schafften die Bundesligakegler des TSV Breitengüßbach zum Auftakt ihrer Rückrunde mit einem richtungsweisenden 6:2 Auswärtserfolg beim abstiegsgefährdeten Kontrahenten des FSV Erlangen Bruck. In einem wahren Nervenkrimi setzten sich die Oberfranken im Derby am Ende über die Gesamtholzzahl bei 3529:3511 denkbar knapp durch, verschafften sich somit etwas Luft und überwintern mit nun bereits 4 Punkten Vorsprung auf die Verfolger auf den Abstiegsrängen.

Zu Beginn des Spieles schickte der TSV Melvin Rohn und Markus Löhnert gegen das tschechische Startduo um Zdenek Kovac und Michal Bucko auf die Bahnen des FSV. Die Startbahn verlief alles andere als glücklich für die Gäste, denn beide Spieler des TSV mussten sich zum Auftakt denkbar knapp mit einem Holz geschlagen geben. Nun setzte allerdings Rohn nach 94 Vollen mit einem Abräumergebnis von überragenden 90 Holz das erste Ausrufezeichen der Partie! Mit sehr starken 184:147 Holz verwies er nun Kovac in die Schranken und sicherte sich anschließend das 2:1 nach Sätzen. Sehr wichtig, denn auf den Nebenbahnen hatte Löhnert weiterhin Probleme gegen den gut aufgelegten Bucko (605), der sich bereits nach 3 Bahnen den MP sichern konnte. Trotz sehr ausgeglichener Spielweise musste sich der TSVler an diesem Tag mit 556 Holz zufrieden geben. Obwohl nebenan der Erlangener Kovac mit 164:153 noch den Ausgleich gegen den TSV Youngster schaffte, behielt dieser mit dem Tagesbestergebnis von 627:593 klar die Oberhand und holte wichtige Kegel für Breitengüßbach zurück.

In der Mittelgruppe kamen die Güßbacher zunächst besser ins Spiel. Christoph Kaiser startete souverän mit 139:125 gegen Alexander Kern zum Satzgewinn. Robin Parkan konnte mit sehr guten 166:161 den ebenfalls starken Michael Ilfrich in Schach halten. Kaiser hatte auf den Folgebahnen immer wieder die richtige Antwort auf Kerns Attacken. Nach 159:156 und 133:125 setzte er sich bereits vorentscheidend durch und sicherte den nächsten MP für den TSV. So war es zu verschmerzen, dass Kern sich durch eine bessere Schlussbahn noch auf 562:566 an Kaiser heranspielte. Bei Parkan kam nun ein deutlicher Bruch ins Spiel, denn mit 129 und 126 Holz war er gleich zweimal deutlich gegen Ilfrich (143/155) unterlegen. Trotz 1:2 Rückstand kämpfte sich Parkan mit abschließenden 164:145 noch zum Ausgleich und verringerte trotz der 585:604 Niederlage wieder denn zwischenzeitlich deutlich größer geworden Rückstand auf die Gastgeber.

Trotzdem betrug die Differenz weiterhin 30 Holz bei einen Zwischenstand von 2:2 MP für die Oberfranken. Albert Kirizsan und Mario Nüßlein sollten das Eisen gegen den ehemaligen TSVler Michael Seuß und Heiko Gumbrecht somit noch aus dem Feuer ziehen. Der Beginn schien auch hier verheißungsvoll, denn mit 145:135 und 147:141 holten beide Güßbacher gleich den jeweiligen Auftaktsatz. Während sich Nüßlein auch im 2. Durchgang mit 156:154 äußerst knapp den SP sicherte, zeigte nun Seuß mit einer 167er Bahn mächtig Gegenwehr, gegen die, auch die guten 156 Holz von Kirizsan, nicht ausreichten. Eine erste Vorentscheidung fiel im dritten Lauf, als Nüßlein sich weiterhin nervenstark mit 152:142 vorzeitig den dritten MP für den TSV gegen Gumbrecht sicherte. Nebenan setzte auch Kirizsan mit 158:137 seine starke Partie fort, ging mit 2:1 SP in Führung und lag dazu noch 20 Holz in Front! Auch der Gesamtstand hatte sich mit nun 8 Überholz zu Gunsten der Gäste gedreht und somit war vor der letzten Bahn über Niederlage, Unentschieden und Sieg noch alles möglich. Nach dem Vollespiel zeigte sich jedoch klar die Tendenz, dass dem TSV das Unentschieden nicht mehr zu nehmen schien, da Kirizsan (89) dort gegen einen nun schwächelnden Seuß (79) weiteren Boden gut machte, während Nüßlein (95) und Gumbrecht (97) sich weiterhin nichts schenkten. Auch am Ende trennten Nüßlein (603) und seinen Kontrahenten (595) nur wenige Kegel und so fiel die Entscheidung in der anderen Paarung. Dort wurde ausgerechnet der ehemalige Weggefährte Michael Seuß zur tragischen Figur der Partie. Denn auch im Abräumen nahm das Fiasko für den ehemaligen TSVler auf der Schlussbahn seinen Lauf. Mit insgesamt 113:133 musste er sich noch einmal gegen Kirizsan geschlagen geben und die wichtigen Gesamthölzer wanderten bei 552:592 nun ebenfalls klar zum TSVler, der dadurch den knappen 3529:3511 Auswärtssieg bei am Ende doch noch 6:2 MP in einem wahren Kegelkrimi perfekt machte.

FSV Erlangen Bruck TSV Breitengüßbach   SP Kegel MP
           
Zdenek Kovac Melvin Rohn   2:2 593:627 0:1
Michal Bucko Markus Löhnert   3,5:0,5 605:556 1:1
Alexander Kern Christoph Kaiser   1:3 604:585 1:2
Michael Ilfrich Robin Parkan   2:2 604:585 2:2
Michael Seuß Albert Kirizsan   1:3 552:592 2:3
Heiko Gumbrecht Mario Nüßlein   1:3 595:603 2:4
           
GESAMT     10,5:13,5 3511:3529 2:6

 

 

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